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Gesamte
Reisedauer: 21 Tage, 19 Nächte
Reise termine: 12. November - 02. Dezember 2005, weitere Termine
auf Anfrage
Preis: €
Im Preis eingeschlossene Leistungen: 19
Übernachtungen in Doppelzimmern mit Privatbad und Frühstück. Flug Buenos
Aires - Salta - Buenos Aires. Transfers von/zum Flughafen in Buenos Aires
und Salta. 16 Tage vom deutschen bzw. englischen Führer begleitete Rundreise
im Jeep von Salta über die Anden in die Atacama-Wüste, nach Bolivien und
wieder zurück nach Salta. Eintrittsgebühren in alle Naturreservate und
Nationalparks. Trekkings mit örtlichem Bergführer. Ausflüge wie im Programm
beschrieben.

Tag
1:
Abflug in Deutschland
Tag 2:
Ankunft in Buenos Aires, Privattransfer Flughafen-Stadtmitte.
Übernachtung im 4 Sterne-Hotel im Zentrum von Buenos Aires. Fakultativ:
Tango-Show am Abend in San Telmo.

Tag 3:
Stadtbummel, San Telmo, La Boca.
Besichtigung des Hafenviertel Puerto Madero, wichtiger und öffentlicher
Gebäude, San Telmo (das Tango-Viertel), Plaza de Mayo (Maiplatz), Straße
9 de Julio, Friedhof von Recoleta und Einkaufstraßen mit internationalem
Flair.
Tag 4:
Transfer zum nationalen Flughafen und Flug nach Salta. Dort Stadtrundgang.
Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.
Tag 5:
Fahrt nach Cafayate durch die Schlucht "Quebrada de las Conchas",
eine etwa 80 km lange Schlucht, die mit unterschiedlichsten Farben und
Formen der Felswände immer wieder Erstaunen hervorruft. Der Höhepunkt
sind zwei große spektakuläre Einzelschluchten: El Anfiteatro,
ein Felsenkessel von etwa 50 m Durchmesser und über hundert Metern Höhe,
sowie La Garganta del Diablo, der "Teufelsschlund" In Cafayate
Besuch einer Bodega. Übernachtung in Cafayate.
Tag 6:
Weiter
geht es Richtung Cachi, über Angastaco und Molinos, durch die Schlucht
"Quebrada de la Flecha", eine farbenprächtige Felslandschaft mit
teilweise faszinierenden Felsformationen. In alle Farben der Palette,
von violett über rot, ocker und orange bis hin zu grün und weiß schimmern
die Felswände, die durch Wind und Wetter auch noch zu bizarren Formen
geschliffen wurden. Wir machen einen Abstecher nach Brealito, wo wir
auf eine wunderschöne Lagune stoßen und hier eine Wanderung durch
die von Vulkanen geprägte Landschaft. Anschließend geht es weiter
nach Cachi, ein Ort mit viel kolonialer Atmosphäre in 2280 Metern Höhe.
In der Kirche von Cachi kann man sehen, was aus dem Holz der Cardones
(Kakteen) alles gemacht werden kann. Das Kirchendach wurde mit Kakteenholz
gedeckt, der Boden, der Beichtstuhl und Ggenstädne wurden ebenfalls aus
diesem Material gefertig. Von hier aus haben wir einen wunderschönen Blick
auf den Nevado de Cachi mit seinen 6380 m Höhe. Übernachtung in Cachi..
Tag 7:
Nachdem wir das archäologische Museum besucht haben, wo wir einen
sehr guten Eindruck über die Pre-coloniale Calchaqui Kultur bekommen,
geht es weiter nach San Antonio de los Cobres (3748 m) durch La Poma
und über den höchsten Pass des amerikanischen Kontinents, den Paso
Abra del Acay (4895 Meter). Wer möchte, kann noch die 105 m hoch gehen
und somit einen 5000er besteigen. Sollte die Zeit es zulassen, machen
wir einen Abstecher zur berühmten Viaduct-Brücke "La Polvorilla"
über die der Tren de las Nubes (Zug der Wolken) fährt. Übernachtung
in San Antonio de los Cobres.
Tag 8:
Heute
geht es über den Paso Sico (4092 m) in die Atacama-Wüste, nach
San Pedro de Atacama, den trockensten Fleck der Erde. An der Grenze wechseln
wir die Fahrzeuge und den Fahrer. Die Fahrt führt uns durch die tief
beeindruckende Berglandschaft der Anden. Ständig sind wir von Bergen
mit einer Höhe von 5000 - 6000 m umgeben, die sich uns in rot, rosa, grün
und violett präsentieren. Auch mehrere Lagunen des Altiplanos passieren
wir, die in verschiedenen Grün-Tönen und tiefblau in der Sonne schimmern.
Die Vulkane Miscanti (5622 m) und Miñiques (5910 m) spiegeln sich
in ihren gleichnamigen Lagunen. Immer wieder steigen wir unterwegs aus,
um diese einmalige Landschaft auf uns wirken zu lassen und es bieten sich
auch immer wieder fantastische Fotomotive in dieser äußerst klaren
Luft an. Langsam geht es runter nach San Pedro de Atacama (2200 m). Hier
sind wir von vielen Vulkanen umgeben, von denen jedoch nur noch einer
aktiv ist. Immer wieder haben wir einen schönen Blick auf den Salar
de Atacama (Salzsee). Übernachtung in San Pedro de Atacama.
Tag 9:
Der
Vormittag steht zur freien Verfügung und somit zum Ausruhen oder erkunden
des Dorfes. Nachmittags besuchen wir das international gerühmte Museo
Arqueológico Padre Le Paige und lernen mehr über die Geschichte dieser
Gegend. Fahrt zu den Ruinen von Tulor, die sich ins 8 Jh. V. Chr.
datieren lassen. Dieses ist die älteste Besiedlungsanlage dieser Gegend.
Den Sonnenuntergang werden wir im Valle de la Luna (Tal des Mondes)
und im Valle de la Muerte (Tal des Todes) erleben. Es ist ein einmaliges
Erlebniss, wenn die Sonne lange Schatten in diese bizarre Landschaft wirft
und alles rot glitzert. Übernachtung in San Pedro de Atacama.
Tag 10:
Um
5:00 Uhr morgens brechen wir auf zu den Geysiren von Tatio. Die
Fahrt führt uns vorbei an der Cuesta del Diablo (Teufelsschlucht).
Beim höchsten Punkt, Loma Sánchez (4500 m) haben wir den
besten Blick über die ganze Region. In den Hängen leben Vikunjas (Familie
der Llamas) und die kleinen flinken Viscachas, Verwandte der Chinchillas.
Bei Tagesanbruch bietet das weite, tundrafarbene Feld der Tatio-Geysire
den schönsten Anblick. Die unterirdischen warmen Quellen gefrieren während
der Nacht und ziehen sich in schwefelgefärbte kleine Mulden zurück, denen
die Kälte dünne Eishauben überstreift. Schmilzt das Eis in der starken
Höhensonne, explodiert das gestaute, warme Wasser und zischt seinen Dampf
bis zu 20 m in die Höhe. Das ganze Talbecken pfeift, grollt, faucht
und knistert. Auf dem Rückweg machen wir Rast bei den Termas de
Puritama. Die natürlich geformten Thermalbecken (etwa 37 °C) und ein
Miniaturwasserfall liegen in einer schmalen, sanftroten Erdspalte
und werden von saftig grünen Vegetationsbändern gerahmt. Übernachtung
in San Pedro de Atacama. .
Tag 11:
Heute
geht es weiter nach Bolivien. An der Grenze wechseln wir wieder
Fahrzeug und Fahrer. Der Weg führt uns nun zu der "Laguna Verde" (grüne
Lagune). Spektakulär ist die Farbe, die ihr den Namen gab: smaragdgrün
mit einem schaumweißen Rand aus Salzablagerungen. Wenn sich der schneidende
Mittagswind erhebt, kräuselt er die Wasseroberfläche und wirbelt die Sedimente
durcheinander und aus vorher unscheinbarem Grau entwickelt sich das leuchtende
Grün. In einem rustikalen Thermalbecken kann man die kalten Glieder
wärmen. Weiter geht die Fahrt zu der Laguna Colorada (rote Lagune)
auf 4280 m. Um die flache Lagune (60 km²) führt ein Rundweg. Das
Wasser der Lagune wechselt seine Farbe je nach dem Sonnenstand von lachsrot,
blutrot, karminrot bis hin zu dunkelviolett bei Sonnenuntergang. Die Photosynthese
der Algen in der Lagune läuft in unterschiedlicher Geschwindigkeit ab
und bewirkt den Farbwechsel. Die herausragenden Bewohner der Lagune
sind drei Flamingoarten. An der Lagune sind Kolonien von Viscachas
zu Hause. Übernachtung in einem Refugio. .
Tag 12:
Nun
geht es zum größten Salzsee der Welt, der Salar de Uyuni. Die Fahrt
über die aus purem Kochsalz bestehende Piste auf dem schneeweißen und
völlig mit einer dicken Salzschicht überzogenen "See" ist ein unvergessliches,
einmaliges Erlebnis. Als Orientierungspunkte dienen dabei die umliegenden
Berggipfel, besonders der Cerro Tunapa im Norden des auf 3.660
m Höhe gelegenen Sees. Wie eine Fata Morgana taucht unvermittelt
eine Landmasse aus der weißen Endlosigkeit auf, eine Insel, dicht mit
meterhohen Kakteen der Gattung Trichocereus bewachsen und von flinken
Viscachas bewohnt. Die "Insel" Isla de los Pescadores werden wir
uns aus der Nähe anschauen. Auch wer schon viel gereist ist und viel gesehen
hat, wird vom Anblick dieser außerirdisch anmutenden Landschaft nicht
unbeeindruckt bleiben. Die Krönung ist dann der Sonnenuntergang über
dem Salzsee. Übernachtung in Uyuni.
Tag 13:
Potosi
ist heute das Ziel. Hier befinden wir uns auf einer Höhe von 4065
m und somit in der höchstgelegenen Großstadt der Welt ( 152.000
Einw.). Die besseren Tage dieser einmaligen Kolonialstadt liegen bereits
einige Jahrhunderte zurück. Im späten 16. und vor allem im 17. und 18.
Jh. galt Potosí als eine der reichsten Städte der Erde. Dies hatte
es vor allem einem unscheinbaren Berg zu verdanken, der vor Silber nur
so strotzte: Wie ein Symbol verflossenen Reichtums überragt der
4830 m hohe Cerro Rico, der "Reiche Berg", die Stadt. Damals entstanden
prunkvolle Kirchen und die Paläste derer, die durch Silber unermesslich
wohlhabend geworden waren. Die UNESCO, hat die gesamte Altstadt von
Potosí 1987 und die Silberminen zum Weltkulturerbe erklärte. .

Tag 14:
Besuch der Casa de la Moneda und die Mienen des "Reichen Berges".
Übernachtung in Potosí.
Tag 15:
Fahrt über Tupiza - Villazón. Hier wechseln wir noch mal Fahrzeuge
und Fahrer und reisen wieder nach Argentinien ein. Übernachtung
in La Quiaca.
Tag
16:
Durch die Schlucht "La Quebrada de Humahuaca" reisen wir
langsam wieder gen Süden und machen einen Abstecher nach Iruya,
ein wunderschönes und malerisches Bergdorf, welches in einem der Seitentäler
liegt. Wir passieren den Pass "Abra del Cóndor" (4000 m) und genißen
die faszinierende Fahrt hinunter in das abgeschiedene Tal. Der Ort Iruya
ist förmlich an den Berg geklebt und das Fahren mit dem Auto durch die
engen Kopfsteinpflastergassen erfordert etwas Geschick. Übernachtung in
Iruya.
Tag 17:
Nach
dem Frühstück brechen wir auf zu einer Wanderung durch das Flussbetttal
nach San Isidro. Dieser Ort ist nur zu Fuß zu erreichen, da es noch
keine Straße gibt. Die Waren werden alle zu Fuß, bzw. mit Pferden oder
Maultieren hin und wieder zurück gebracht. Der Weg führt uns immer entlang
des Flusses, den wir auch häufiger überqueren werden, umgeben von den
farbenprächtigen Bergen, hinauf in das Bergdorf. Wir lassen die Menschen
und den Ort auf uns wirken, nehmen ein Picknick zu uns und wandern etwas
oberhalb des Tales wieder zurück nach Iruya. Von Iruya aus geht es
weiter über Humahuaca nach Tilcara. Übernachtung in Tilcara.
Tag 18:
Wir
schauen uns die "Pucará" an, das alte indianische Wehrdorf, welches
in den 60er Jahren gut restauriert wurde und eine Festung aus präkolumbianische
Zeit erkennen läßt. Der Weg führt uns weiter durch die "Quebrada de
Humahuaca" mit seinen farbenprächtigen Felsen gen Süden in den bunten
Ort Purmamarca. Diese alte Inkasiedlung wird überragt von dem berühmten
"Berg der sieben Farben", der "Cerro del los siete Colores". Die
Kirche wurde das erste Mal 1648 erwähnt und 1779 vollendet. Wir machen
einen Spaziergang durch den malerischen Ort mit seinen schönen Häusern,
die aus Adobe-Ziegeln gebaut sind, immer wieder mit einem Blick
auf die faszinierenden Berge mit ihrer großen Farbenvielfalt. Wir verlassen
diese wunderschöne Schlucht und fahren zurück in die Kolonial-Stadt
Salta. Flug zurück nach Buenos Aires, Übernachtung dort.
Tag 19:
Tag zur freien Verfügung in Buenos Aires zum Einkaufsbummel
etc..
Tag 20:
Abflug in Buenos Aires
Tag 21:
Ankunft in Deutschland.
Preis: € -
Im Preis eingeschlossene Leistungen: 19
Übernachtungen in Doppelzimmern mit Privatbad und Frühstück. Flug Buenos
Aires - Salta - Buenos Aires. Transfers von/zum Flughafen in Buenos Aires
und Salta. 16 Tage vom deutschen bzw. englischen Führer begleitete Rundreise
im Jeep von Salta über die Anden in die Atacama-Wüste, nach Bolivien und
wieder zurück nach Salta. Eintrittsgebühren in alle Naturreservate und
Nationalparks. Trekkings mit örtlichem Bergführer. Ausflüge wie im Programm
beschrieben.
Nicht eingeschlossen: Flug Deutschland-Argentinien,
Flughafen-Gebühren, optionale Excursionen und Aktivitäten, Versicherung,
Auslandskrankenversicherung, Extras, nicht angegebene Mahlzeiten, Extra
Trinkgeld und Vergütungen für die Führer.
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